
Und was habt ihr so zu Silvester gemacht? Habt ihr vielleicht Feuerwerk gezündet oder wart ihr lieber einfach im Zimmer und habt euch die Decke über die Ohren gezogen? Vielleicht seid ihr ja auch ins Meer gesprungen? Hier wäre das wahrscheinlich zu kalt, aber in Brasilen springt man an Silvester mit ausschließlich weißen Klamotten ins Meer. Die Brasilianer springen nämlich um Mitternacht ins Meer und wünschen sich etwas für jeden Sprung, als Opfergabe an die Meeresgöttin lemanja´. In Japan muss man sich aber wirklich die Ohren zu halten, den in Japan läuten buddhistische Tempel um Mitternacht 108-mal ihre Glocken. Das soll die 108 weltlichen Begierden vertreiben, die nach dem buddhistischen Glauben Ursachen allen Leidens sind. Viele Menschen stehen in Japan auch früh auf, damit sie den ersten Sonnenaufgang des Jahres sehen. Die Dänen springen ins neue Jahr: Sie stellen sich um Mitternacht auf Stühle oder Sofas und springen beim letzten Glockenschlag zusammen herunter. Manche Dänen werfen auch ungenutztes Geschirr an die Türen von Freunden und Nachbarn. Kennt ihr noch andere ungewöhnliche Silvesterbräuche? Schreibt sie uns gerne!
Text: Manti
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