
Was der Kapitän denkt, als das Feuer auf dem Schiff ausgebrochen ist:
Feuer! Jetzt ist es wirklich so weit gekommen.
Ich schaffe das, ich muss Kurs halten.
Wir sind nah dran, ich könnte raus,
doch das Feuer, es breitet sich aus.
Können sie schwimmen? Leider nein.
Wenn ich es verlasse, dann bin ich ein Schwein.
Ich bleibe hier, das sind Kinder,
wer nicht so handelt, ist minder.
Wir sind drauf – gut ich geh,
doch nein! Das geht nicht, ich sterbe!
Vom Feuer durchklang es,
doch Menschen retten – das ist mir gelungen.
Meine Familie – wie lieb ich euch hab,
das Meer, es wird mein Grab.
20 Jahre, da wird ich euch sehen,
wenn ihr werdet ins Jenseits gehen.
N.W.

Kreatives Schreiben…
…über die Liebe

Bild: https://pixabay.com/de/images/search/liebe/
Worte wie Gewalt,
Stille bald verhallt.
Alles, was ich wollte,
In meinen Armen, entfaltet.
Doch Gedanken flüstern wild
Wo ist mein Herz und Verstand?
Was ist Liebe? – fragt der Verstand
Tag und Nacht, die Antwort nicht da
Gefangen zwischen Herz und Verstand.
Genieße die Stille, ohne Schmerz
Im Herzen mein Verstand.
Text: Anonym 1
Es kann gefährlich sein,
jemanden zu lieben,
denn nur geliebte Menschen
können dich verletzten.
Text: Anonym 2

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Es war ein Segen, der mich zu dir brachte.
Es war ein Glück, das mich gerettet hat.
Du warst für mich da, wenn ich dich brauchte.
Du hast zugehört, wenn ich gesprochen hab`.
Doch was passierte mit uns?
Kannst du mir sagen?
Allein steig ich den Berg hinauf.
Versuch` dich zu erreichen.
Vielleicht bin ich zu schwach.
Die Zeit mit dir war viel zu schön.
Ich kann dich nicht vergessen.
Der Weg wird schwer und niemals leicht.
Doch Hoffnung gibt es immer.
Text: Anonym 3
Liebe
ist überall
und trotzdem nirgendwo
keiner versteht es wirklich
Verwirrung.
Text: Anonym 4

Bild: https://pixabay.com/de/images/search/schwarzes%20loch/
DAS SCHWARZE LOCH,
EINE FALLE
NICHTS HÄLT MICH AUF,
ICH FALLE,
KEIN ENTKOMMEN,
KEIN ENTRINGEN,
DOCH DU WIRST STETS BEI MIR STEH`N:
Text: Anonym 5
In der Liebe, wild und stark
verlieren wir uns manchmal im Dunkeln und
im Mark.
Doch akzeptieren wir uns mit all unseren Fehlern,
denn das lässt unsere Bindung nur stärker werden.
Mit Nähe und Verbindung, so tief und wahr,
gehen wir gemeinsam durch Höhen und
Tiefe,
Jahr für Jahr.
Die Magie der Liebe lässt uns nach den
Sternen greifen,
und unsere Seelen im Einklang schweifen.
Die Liebe kann wie ein Sturmwind toben, unsere
Emotionen auf uns ab treiben, uns verwirren von
oben.
Doch in all ihrer Intensität und Dramatik finden
wir auch die schönsten Momente im Herzen,
so magisch.
Also lass uns die Liebe nicht verteufeln, denn
sie ist das schönste Geschenk, das uns das
Leben kann verleihen.
Mit all unseren Ecken und Kanten,
so wie wir
sind,
bleiben wir zusammen stark, für immer.
Text: Anonym 6
Zwei Seelen
zwei Hände
ein Gefühl
vereint durch Vertrauen und Geborgenheit
geprägt durch Zuneigung und Fürsorge
dieses eine Gefühl
es stärkt uns
es erfüllt uns
es zerbricht uns
dieses eine Gefühl
Das Gefühl der Liebe
Text: Anonym 7
Liebe ist seltsam. So unerklärlich und mysteriös. Fast jeder strebt oder sucht nach ihr und verliert sich selbst auf dieser Suche. Liebe ist beliebt. Sie ist Glück und Freude. Zaubert Menschen ein Lachen aufs Gesicht. Liebe schenkt Wärme. Sie ist überall zu finden. Egal wo oder bei wem. Liebe kann einen überrumpeln. Sie kommt und geht, wann es ihr passt, wenn man sie gar nicht erwartet oder sie gar unerwünscht ist. Liebe kann gefährlich sein. Sie kann weh tun, sehr sogar! Liebe heißt verletzlich sein. Sein Herz zu teilen. Und das Herz kann auch schmerzen, sehr oft sogar! Liebe ist für jeden etwas anderes, jeder nimmt sie anders wahr. Was Liebe für mich ist, weiß ich nicht. Ich wüsste es gerne, aber ich weiß es nicht. Und vielleicht irgendwann kommt die Liebe, einfach so, ohne dass ich sie kommen sehe. Wird sie mich dann glücklich machen oder mich verletzen? Ich werde es schon noch erfahren.
Text: Anonym 8
Fortnite ist Liebe.
Fortnite ist alles.
Milch macht Männer munter.
Je früher der Abschied, desto kürzer die Qual.
Ich liebe Deutschunterricht.
Nein, ich hasse es.
Text: Anonym 9

Foto: Gertrud Edelmann